Kinderland Jonathan

Konzept

Wir unterstützen Warum ist es uns wichtig? Wie erreichen wir es?
Emotionalität Soziales Verhalten und Emotionalität
  • Das Kind muss die vielfältigen Erlebnisse und z.T. bedrängende Konflikte verarbeiten können und dürfen. Es darf seine Gefühle zulassen und lernt, sie auszudrücken.
  • Das Kind soll sich als unverwechselbare Persönlichkeit wichtig fühlen. Jedes Kind wird mit seinen Stärken und Schwächen, in seiner Einzigartigkeit angenommen. Aus der Wertschätzung für die eigene Person erst wachsen Wir-Gefühl und Mitgefühl.
  • Freie und angeleitete Spiele
  • Rollenspiele und Brettspiele
  • Spielregeln einüben
  • Gewinnen und Verlieren lernen
  • regelmäßige Kinderkonferenzen
  • Füreinander da sein durch offene Gruppen und Altersmischung
  • Kleineren helfen und von Großen lernen
  • Die Andersartigkeit eines jeden Menschen wahrnehmen, annehmen und schätzen lernen
Konflikte Umgang mit Konflikten
  • In der Gesellschaft steigt die Gewaltbereitschaft. Die Kinder sind dem massiven Einfluss der Medien ausgesetzt. Dort gezeigte Konflikte werden aber selten gewaltfrei und alltagsnah gelöst.
  • Kinder erproben und üben im geschützten Raum der Tagesstätte tragfähige Lösungsmöglichkeiten.
  • Konflikte erkennen und wichtig nehmen
  • für den Konflikt und die Streitenden Raum und Zeit einräumen
  • im Gespräch gemeinsame Lösungen suchen
  • Einüben von Kompromiss, Entschuldigung, Versöhnung
  • Konfliktbewusstsein aufbauen
Erziehung Religiöse Erziehung und Gemütsbildung
  • In einer Zeit, in der Orientierung und Grundvertrauen selten und kostbar geworden sind, macht das evangelische Kinderland ein hilfreiches Sinnangebot.
  • Ein gesundes Selbstbewusstsein, Lebensfreude und Gemeinschaftsfähigkeit gründen in der liebevollen Zuwendung Gottes zu uns Menschen.
  • Erzählen und erarbeiten von Märchen, Umwelt- und biblischen Geschichten
  • Singen von christlichen Kinderliedern
  • Gebete, z.B. zum Essen, zum Geburtstag, zum Abschied
  • Geburtstage liebevoll gestalten
  • Vorbereiten und feiern der christlichen Feste
  • Gottesdienste erleben und mitgestalten
Selbstandigkeit Selbständigkeit und lebenspraktische Fertigkeiten
  • Das Heranwachsen vollzieht sich in vielen kleinen Schritten. Das Kind wird nur dann lebenstüchtig, wenn es auch alltägliche Fertigkeiten entwickeln kann.
  • Größtmögliche Selbständigkeit bedeutet im Leben Unabhängigkeit und Freiheit. Dazu benötigt das Kind praktische Erfahrungen und Übungsfelder.
  • Gemeinsam Einkaufen, Kochen, Backen, Essen
  • Selbständigkeit fördern, z.B. beim An- und Ausziehen, Aufräumen
  • Verantwortung übernehmen, z.B. Küchendienst, Eigentumsfächer
  • pfleglichen Umgang mit Dingen erlernen
  • Entscheidungen fällen und Konsequenzen tragen
  • Umgangsformen einüben
Kreativitat Musikalisch - künstlerische Kreativität
  • Unsere Gesellschaft erzieht mehr zum Konsumieren als zum Praktizieren. Erlebnisse aus erster Hand fördern aber Kreativität und Phantasie in wesentlich stärkerem Maß.
  • Wir fördern musikalische, gestalterische und künstlerische Kompetenz dadurch, dass wir die kreative Energie der Kinder zulassen.
  • Singen und Musizieren mit Orff-Instrumenten
  • Malen mit und ohne vorgegebenes Thema
  • Basteln und Gestalten mit einfachen Mitteln
Wahrnehmung Wahrnehmung und Konzentration
  • Konzentration auf eine Sache fördert das intensive Wahrnehmen. Die Vielfalt von Angeboten verwirrt und verhindert, dass das Kind sich ganz auf eine Situation einlassen kann.
  • Wir stellen im Kinderland Raum und Zeit zur Verfügung, um die Sinne zu schärfen und u.a. Formen, Farben und Mengen erfahrbar zu machen.
  • Förderung erleben bei uns alle Kinder und insbesondere die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf.
  • Konzentrationsspiele, Erzählen und Zuhören, Bilderbücher betrachten
  • Zählen und Zahlenbegriffe kennenlernen und benützen, Formen und Farben erkennen und benennen, Gedächtnistraining durch Lieder und Verse
  • Abläufe erkennen und nachvollziehen, sich in der Gruppe angesprochen fühlen
  • Ruhe im Sinnesraum finden
Sprache Sprache Begriffsbildung
  • Sprache bedeutet Verstehen im doppelten Wortsinn. Mit einer differenzierten Sprache sind wir imstande, Gedanken zu formulieren, soziale Kontakte aufzubauen, Gefühle und Wünsche zu äussern sowie Erlebnisse festzuhalten.
  • Defizite in der Sprachentwicklung werden mit gezielter Förderung behoben.
  • Liedtexte und Fingerspiele lernen, Geschichten nacherzählen
  • Erlebtes in Worte fassen, Gruppengespräch
  • Vorlesen und Bilderbücher ansehen
  • Rollenspiele
  • Kleineren etwas erklären
  • Sprachfördergruppen mit Regelkindern und Integrationskindern
Feinmotorik Feinmotorik Grobmotorik
  • Im Spiel entdecken die Kinder ihr Können. Die von Erwachsenen erdachte Spielwelt lässt meist wenig Raum zur eigenen Spontanität.
  • Wenn das Auge nicht schaut, kann die Hand nicht fassen. Mit gezielter Beschäftigung helfen wir den Kindern, Koordinationsfähigkeit zu erwerben und mögliche Störungen abzubauen.
  • Turnen und Rhythmik im Rahmen unserer räumlichen Möglichkeiten
  • Schneiden, Falten, Kneten, Malen, Kettenfädeln
  • Rechts- und Linkshändigkeit achten
  • Klettern, Toben, Krabbeln, Ball- und Fangspiele
Umweltbewusstsein Umweltbewusstsein
  • Der bewusste Umgang mit Ressourcen ist für die Generation der Kinder überlebenswichtig. Doch die Ehrfurcht vor der Natur ist nicht selbstverständlich.
  • Wir wecken Interesse an den Schätzen unserer Umwelt, schärfen das Bewusstsein für die Kostbarkeit von Natur und Material und leiten zu aktivem Umweltschutz an.
  • Mülltrennung erklären und einüben
  • Naturbeobachtung und Naturerfahrungen
  • Gartenpflege und gesunde Ernährung
  • Basteln mit Naturmaterialien
Das pädagogische Konzept des Kinderland Jonathan bedeutet:

Integrative Altersmischung von Kindern zwischen 1 bis 14 Jahren!

Das heisst:
  • offene Gruppen- und Projektarbeit
  • gemeinsames Feiern von Festen und Geburtstagen
  • Veranstaltungen, zu denen Eltern aus Krippe, Kindergarten und Hort eingeladen sind
  • Vorschulerziehung ab dem ersten Lebensjahr
  • Integration und Inklusion